Mekong-Delta, Juchhe!, 7. bis 8. Januar

Jetzt hat es geklappt. Ich sitze im Bus nach My Tho, das Tor zum Delta.
Zwischendurch besichtigen wir noch eine schicke Pagode, mit liegendem und sitzendem Buddha….weiter geht’s. Nach 2 Stunden sind wir da.
Wir werden in Boote verfrachtet und besichtigen 3 von den zahlreichen Inseln dort. Es ist ganz witzig. Der Guide ist ein richtiger Spassvogel, man versteht ihn zwar schlecht, aber er bemüht sich immer sehr. so viel gibt es ja nicht zu erklären, man sieht ja eben auch alles. Wir bekommen eine Kokosnussbonbonmanufaktur zu sehen und erklärt. Krokodile, Frösche, Schlangen kreuzen unseren Weg (aber sicher weggesperrt)….wir fahren die Kanäle durchs Inselinnere entlang, Folklore wird auch geboten. Schon starker Tourikommerz, aber alles alleine anzufahren, wäre sehr aufwendig gewesen. Macht ja auch Spaß mal mit anderen zusammen. Sind nette Leute dabei und ich trainiere mein Englisch bei einem Ehepaar aus Toronto und einem aus Dallas, in Texas. Alles beim Lunch unter Palmen, wow!
Nachmittags geht es weiter nach Can Tho, der größten Stadt im Delta. Ab ins Hotel, etwas essen noch 2 Bier. Bin müde, morgen früh: Der schwimmende Markt (Floating Markt).
Gute Nacht!

Heute, am Sonntag, gehtˋs wieder auf ein Boot und wir fahren ca. eine Stunde bis zu den Schwimmenden Markt. Boot an Boot ist zu sehen. Es gibt meist nur 1 bis 2 Produkte pro Kahn. Was einer verkauft wird an eine lange Stange gebunden, also z.B. eine Kokosnuss und ˋne Kartoffel, und als Fahne aufgestellt. Verkaufsboote kommen angebraust, machen links und rechts bei uns fest und verkaufen uns Mangos…Papaya, Melonen, hier wächst alles und Kokosnuswasser gegen den Durst gibt es, habˋ ich versucht, nicht so mein Fall.
….und weiter geht’s: Reisnudelfarm und Barbecue, es gibt Frosch, Ratte oder Schlange. Na ja, man muss ja nicht ständig was essen. Wir verzichten eigentlich alle.
Aends sind wir wieder in HCM.

Montag aber endgültig weg aus HoChiMoped, wird auch Zeit. Es geht nach Mui Ne, mit dem Bus wieder. Landschaftlich soll es nicht weniger als atemberaubend sein. Riesige rote und weiße Sanddünen, zerklüftete, canonartige Felsen und Ruhe, nicht mehr so viel Verkehr, hoffe ich. Und das Meer, das sich hier Südchinesisch nennt. Vielleicht gehe ich ja mal baden.
Witzig: Ich habe wieder in demselben Reisebüro gebucht. Das zugehörige Hotel wurde mir mehrmals mit den Worten „with private bitch“ schmackhaft gemacht. Aha, schön. Dafür war es aber sehr preiswert. 😉
Es war wohl eher Beach gemeint. Schön, wenn einer noch schlechter Englisch spricht , als ich selber.
Übrigens bekomme ich eine Ansichtskarte in die Hand gedrückt mit einer Entschuldigung von besagter Hien. Guckst Du Foto! Ist ja irgendwie niedlich.

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