1. Tag, Creußen – Stadtsteinach

Sonntag, 15.06.14, 64 km

Wieder unterwegs, diesmal auf dem Mainradweg, mal bei uns in Deutschland, im schönen Bayern und ebenso schönem hessischem Land.
Und in wunderschöner Begleitung, Moni ist dabei, endlich mal wieder gemeinsam unterwegs. Wir haben uns einen Flußradweg ausgesucht, da dort normalerweise nicht mit so vielen starken Steigungen zu rechnen ist ( Manchmal gibt es aber Ausnahmen. )
Gestern sind wir von Berlin nach Bayreuth mit dem Fernbus gefahren, noch ein paar Kilometer mit der Bahn und wir waren in Creußen. Creußen liegt ca. 7 Kilometer entfernt von der Quelle des Roten Main. Hier soll unsere Tour starten. Wir übernachteten standesgemäß in einem Gasthaus mit gehobener Ausstattung 🙂 , aber auch nur, weil es weit und breit keinen Campingplatz gab.
Nach einem gutem Frühstück wurde es aber auch gleich ernst. Dummerweise hat es die Natur so eingerichtet, dass Flussquellen immer in den Bergen installiert sind. Sonst wären es ja keine Quellen, weil das Wasser ja nicht weiterfliesen würde, klar. Der Anstieg ist, für den ersten Tag, schon heftig. Da waren wir noch nicht drauf vorbereitet. Es bleibt auch weiterhin hügelig. Flach wird es wohl erst ab Kulmbach.
Wir besuchen Bayreuth. Sehen uns den Hofgarten an, das neue Schloss, das Opernhaus, allerdings wird dort der Zuschauerraum gerade restauriert, man kann nicht alles sehen. Wir trinken Kaffee auf dem Markt, gegenüber einerdieser zahllosen Brunnen in der Stadt.
Der bayrische Himmel ist nicht immer weiß-blau, manchmal auch stahlgrau. Aber es bleibt zumindest trocken.
In Kulmbach sind es noch 12 Kilometer bis zum einzigen Zeltplatz weit und breit. Wir sind ziemlich erledigt von dem auf und ab und versuchen ein Zimmer zu bekommen. Nach einiger Telefoniererei kommen wir zu der Erkenntnis, dass alles unter 70 Euro bereits nicht mehr frei ist. Dann arbeiten wir uns doch lieber noch zu diesem Campingplatz durch. Waren dann nur 16 Euro. Wir investieren einen Teil des Ersparten in ein gutes Abendessen in der dortigen Gaststätte. Wir schwören uns aber, morgen endlich selber zu kochen.

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